By Margit Binsack

ISBN-10: 3663092364

ISBN-13: 9783663092360

ISBN-10: 3824477831

ISBN-13: 9783824477838

Innovationen sind nur dann erfolgreich, wenn sie vom Kunden akzeptiert werden. Ob es zur Akzeptanz kommt, hängt maßgeblich davon ab, wie der Kunde die Innovation subjektiv anhand seines bestehenden Wissens bewertet. Das Vorwissen ist somit Voraussetzung für das Produktverständnis und zugleich Quelle von Schlussfolgerungen und Urteilen bei der Bewertung neuer Produkt: Es ist daher kritisch für den Innovationserfolg.

Margit Binsack untersucht die vielfältigen Phänomene der wissensinduzierten Beurteilung neuer Produkte. Im Zentrum stehen dabei die kognitiven Schemata, d.h. Gedächtniseinheiten, in denen der Mensch Wissen über typische Produkteigenschaften, Erwartungen, Präferenzen und Verhaltensmuster speichert. Sie entwickelt ein Modell zur Beurteilung von Innovationen von geringer, mittlerer und hoher Neuigkeit und analysiert - ausgehend von den verschiedenen Innovationstypen - Formen wissensinduzierter Urteile und ihren Einfluss auf die Akzeptanz. Mit Blick auf die Marketingpraxis liefert die Autorin wertvolle Befunde für die Akzeptanzprognose und zeigt, wie das administration die schemainduzierte Urteilsbildung und damit den Erfolg einer Innovation aktiv steuern kann.

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Sichtbarkeit des Nutzens sind adoptionsfördernd, Komplexität und wahrgenommenes Risiko adoptionshemmend. Holak 1988, S. ; Ostlund 1974, S. 24 ff; Rogers 1995, S. ; Rogers, Shoemaker 1971, s. 137 ff. Diffusionsgeschwindigkeit in Abhängigkeit des Lernprozesses Diffusionsgeschwindigkeit technologischer Innovationen hängt davon ab, wie schnell der Konsument neues Wissen, Erfahrungen und verhaltensbezogene Gewohnheiten erwerben kann. Dickerson, Gentry 1983, S. ; Hirschman 1980, S. ; Robertson 1971, S.

Fehlende Kompatibilität verursacht Umstellungskosten und wirkt sich negativ auf die Adoptionsbereitschaft aus. 3) Komplexität der Innovation ergibt sich aus der Informationsmenge und der Schwierigkeit des Wissenserwerbs, Inbetriebnahme und Nutzung einer Innovation. Komplexität determiniert den Lernaufwand des Konsumenten und wirkt adoptionshemmend. 4) Testbarkeil der Innovation im Vorfeld der Adoptionsentscheidung beeinflusst die Mög- lichkeit der Beurteilung des Produktes und determiniert daher das wahrgenommene Risiko und die Geschwindigkeit des Lernprozesses.

Er beschreibt den Grad der Veränderung gegenüber Bestehendem (Schmalen & Pechtl 1996, S. 822). Der Neuigkeitsgrad ist als komplexes, mehrdimensionales Konstrukt zu begreifen. So wird es, abgesehen von seltenen Extremen, kaum möglich sein, per se zu bestimmen, wo ein Produkt auf dem eindimensionalen Kontinuum zwischen inkremental und radikal einzuordnen ist. Demzufolge legen die Innovationsforscher eine Reihe von Kriterien zur Systematisierung von Innovationen an. Der kommende Abschnitt stellt einen Auszug der vielfältigen Systematisierungsansätze der Literatur 20 dar: a) Klassifizierung nach Konsumgewohnheiten, Robertson (1971) b) Klassifizierung nach Kongruenz zu bestehenden Produkten, Hirschman (1981) c) Klassifizierung nach Technologie, Funktion und Gewohnheiten, Ziamou (1999 a), Veryser (1998) Es wird außerdem eine eigene Systematisierung vorgenommen, die auf das Untersuchungsziel der vorliegenden Arbeit abgestimmt ist und den Rahmen für den weiteren Untersuchungsverlauf darstellt: d) Klassifizierung nach Kongruenz zu kognitiven Strukturen a) Klassifizierung nach Konsumgewohnheiten, Robertson (1971) Eine Systematisierung von Innovationen nach ihren Auswirkungen auf bestehende Konsumund Gebrauchsmuster (consumption pattern) legt das Kontinuum Modell von Robertson (1971, S.

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Akzeptanz neuer Produkte: Vorwissen als Determinante des Innovationserfolgs by Margit Binsack


by Charles
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